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Arbeitszeugnis - Musterschreiben an einen Arbeitgeber: Änderung eines Zeugnisses

Dieses Musteranschreiben dient allein der Orientierung und behandelt den Fall, dass der Arbeitnehmer mit dem vom Arbeitgeber erstellten Arbeitszeugnis unzufrieden ist und die Änderung durchsetzen möchte. Sofern der frühere Arbeitgeber bisher noch kein Abschlusszeugnis erteilt hat und Sie dieses erstmals anfordern wollen, beachten Sie bitte das Musterschreiben "Anforderung eines Zeugnisses" Eine Haftung kann nicht übernommen werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir am DATUM ein Zeugnis zugesandt. Dieses Zeugnis entspricht nicht den gesetzlichen Ansprüchen eines ordnungsgemäßen, wohlwollenden Zeugnisses gemäß § 109 Gewerbeordnung (GewO).

Nach dieser Vorschrift kann ich verlangen, dass mir ein auf Leistung und Verhalten erstrecktes Zeugnis erteilt wird. Das Zeugnis muss dabei genaue und zuverlässige Angaben über die tatsächlich verrichtete Tätigkeit enthalten und die Leistungen durch eine wahrheitsgemäße, nach sachlichen Maßstäben ausgerichtete und nachprüfbare Gesamtbewertung beschreiben. Es darf nichts Falsches enthalten und nichts auslassen. Das Zeugnis muss zudem in sich schlüssig sein. Die einzelnen Abschnitte müssen aufeinander abgestimmt sein und dürfen keine Widersprüche enthalten.

Dies ist bei dem Zeugnis vom DATUM nicht der Fall, wie eine Überprüfung anhand der umfangreichen Literatur und Rechtsprechung zum Zeugnisrecht ergeben hat.

Ich habe Sie daher aufzufordern, mir bis spätestens zum DATUM ein Zeugnis zu erteilen, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Eine überarbeitete Zeugnisfassung füge ich ebenfalls als Anlage bei.

Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, sehe ich keine andere Möglichkeit, als meinen berechtigten Anspruch gerichtlich durchzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen UNTERSCHRIFT